P2P-Kredite: Chance oder Risiko für Privatanleger?
Was sind P2P-Kredite? P2P steht für „Peer-to-Peer" – also direkt von Person zu Person. Auf P2P-Plattformen verleihen Privatanleger Geld an andere Privatpersonen oder kleine Unternehmen, ohne dass eine Bank als Vermittler dazwischensteht. Im Gegenzug erhalten sie Zinsen – oft deutlich höher als auf dem Tagesgeldkonto. Klingt attraktiv. Ist es auch – aber mit erheblichen Risiken, die viele Einsteiger unterschätzen. Dieser Artikel zeigt dir ehrlich, was P2P-Kredite leisten können und wo die Grenzen liegen. Wie funktioniert das Ganze? Du meldest dich auf einer P2P-Plattform an, zahlst Geld ein und vergibst es als Kredit – entweder manuell oder per Auto-Invest automatisch. Der Kreditnehmer zahlt den Kredit mit Zinsen zurück, du erhältst monatliche Rückzahlungen inklusive Zinsanteil. Die meisten etablierten Plattformen bieten eine sogenannte Rückkaufgarantie : Zahlt ein Kreditnehmer nicht zurück, kauft die Plattform oder der Kreditgeber den Kredit zurück – meistens nach 30 ode...